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Neue DIN-Vorschrift für den Versand kühlpflichtiger Lebensmittel - Hygieneschulung

Hygieneschulung-Hygiene-Netzwerk:Neue DIN-Vorschrift für den Versand kühlpflichtiger LebensmittelBerlin: Für den Versand von kühlpflichtiger Ware soll es nun einheitliche Regeln zu Kennzeichnung, Kühlbedarf und Verpackung geben. Dazu soll noch in diesem Jahr eine neue DIN-Norm eingeführt werden. Die aus Verbrauchersicht betroffenen Produkte wurden nun in einer Studie aufgeführt.
Das DIN (Deutsches Institut für Normierung) erlangte bei der laufenden Ausarbeitung einer Norm für den Onlinehandel mit Nahrungsmitteln einen Fortschritt. Der DIN-Verbraucherrat präsentierte am Dienstag seine Studie "Lebensmittelonlinehandel mit Frischeprodukten". Natalie Tang vom DIN-Verbraucherrat sagte, dass deren Bericht eine Grundlage aus der Sicht der Konsumenten für die " DIN SPEC 91360  - Temperaturkonzept beim Versand kühlpflichtiger Waren in gemischten Lebensmittelboxen" darstellt, die spätestens im Herbst veröffentlicht werden soll. In der Studie geht es um die bestehenden Herausforderungen, wobei sich besonders auf die Themen Produktqualität, Hygiene, Einhaltung der Kühlkette und Informationsvermittlung fokussiert wurde. Daneben sind auch viele Empfehlungen für die zukünftige Normierung enthalten.
In dem 56-Seiten-Papier steht, dass bei der Kennzeichnung unbedingt auf den vorsichtigen Umgang mit dem Paket, den Kühlungsbedarf und die Öffnungsseite (damit beim Auspacken nichts ausgeschüttet wird) hingewiesen werden muss. Wenn die Bestellung etwa beim Nachbarn oder in einem Paketshop abgegeben wurde, können Forderungen wie beispielsweise "Achtung, leicht verderbliche Lebensmittel enthalten. Bitte kühl lagern." sehr nützlich sein. Obwohl es inzwischen schon Händler gibt, die Labels wie "Kühlpflichtige Ware" verwenden, konnte sich trotzdem noch keine übereinstimmende Beschriftung behaupten.
Was die Verpackung angeht, sollten laut DIN-Verbraucherrat polymere Verpackungsmaterialien minimiert werden. Des Weiteren wird empfohlen, dass Onlinehändler bei der Verpackungsentsorgung auch das als Kühlmittel verwendete Trockeneis ansprechen, da dieses zu einem höheren CO2-Aufreten führt. Laut der Studie ist den Verbrauchern meistens nicht bewusst, dass das Lagern im Wohnraum durchaus eine Gefahr darstellt.

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