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Dokumentationspflichten rund um die Kassenführung

Christoph Röger,  ETL ADHOGA-Verbund aus KölnBereits seit dem 1. Januar 2015 gelten für Unternehmer verschärfte Dokumentationspflichten für eine ordnungsgemäße Kassenführung. Ungenauigkeiten oder Unkorrektheiten im Umgang mit Papierbelegen werden durch die Finanzverwaltung nicht mehr hingenommen. Grund hierfür ist die Einführung der neuen Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff (GoBD).

Fristen gelten auch während des Poststreiks - Keine Fristverlängerung für die Abgabe von Steuererklärungen

Die Post ist wieder mitten im Streik. Alle sind davon betroffen und viele Unternehmen leiden darunter. Aber Achtung: Es gibt keine Fristverlängerung für die Abgabe von Steuererklärungen bei einem Poststreik...

Wie wird eigentlich die Pflege von geschäftlichen Kontakten besteuert?

Wie wird die Pflege von geschäftlichen Kontakten besteuert?Steter Tropfen höhlt den Stein – auch geschäftliche Kontakte müssen gepflegt werden. Doch kleine Geschenke erhalten die Freundschaft dann nicht, wenn der Beschenkte plötzlich für sein Geschenk Steuern zahlen soll. Irrtum? Nein. Denn laut Gesetz kann der Beschenkte derartige Zuwendungen oftmals nicht einfach so annehmen, sondern muss diese in der eigenen Steuererklärung angeben und versteuern.

Kassenmanipulation - Das Software-Haus als Steuerhinterzieher

ETL Steuerberatung - Tipps für die ProfisKassenmanipulation ist Steuerhinterziehung und wird mit Geldstrafen oder sogar Gefängnis bestraft. Nach einem aktuellen Urteil des Finanzgerichts Rheinland-Pfalz geht es nicht nur dem, der manipuliert, sondern auch dem, der dies ermöglicht, an den Kragen! Wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung haftete ein Software-Anbieter daher für die hinterzogenen Steuern des eigentlichen Steuerhinterziehers. Im entschiedenen Fall mehr als 1,6 Millionen EUR.

Künstlersozialabgabe – Fast jeder ist betroffen - Meldepflicht 31.03.!

Künstlersozialabgabe – Fast jeder ist betroffenHier ein Flyer, dort eine Werbeanzeige, die Website muss aktuell gehalten werden, der neue Mitarbeiter Visitenkarten bekommen und der Briefbogen braucht dringend eine Überarbeitung – das ist Alltag eines jeden Unternehmers.  Viele Hoteliers und Gastronomen sind sich jedoch nicht bewusst, dass daraus für sie auch die Pflicht erwachsen kann, Künstlersozialabgabe zu zahlen. Bereits seit 2007 prüft die Deutsche Rentenversicherung im Rahmen ihrer regelmäßigen Sozialversicherungsprüfungen auch die Künstlersozialabgabepflicht. Seit 2015 müssen sich Unternehmer nun auf deutlich mehr Kontrollen einstellen.

Kassenführung im Blick der Finanzverwaltung

Norman Grünert,  ETL ADHOGA-Verbund aus Hagenow, spezialisiert auf die Beratung von Hotels und GaststättenDer technische Fortschritt ist auch in immer mehr Gaststätten und Hotels spürbar. So erleichtern elektronische Kassensysteme in vielen Bereichen das verantwortungsvolle Führen eines Unternehmens. Moderne Kassen erfassen nicht nur den Tagesumsatz, sie können auch mit geringem Aufwand Aussagen über die Struktur der erbrachten Leistungen erstellen. Von diesem technischen Fortschritt möchte auch die Finanzverwaltung profitieren. Mit den seit dem 1. Januar 2015 geltenden neuen Grundsätzen zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff (GoBD) hat die Finanzverwaltung festgelegt, worauf sie bei einer Betriebsprüfung zugreifen will und wie dies erfolgen soll.

Damit die Thermopapierfalle nicht zuschnappt

Holger Rapp Berater der ETL-Adhoga und Partner des Hygiene-NetzwerksOb in Tankstellen, Blumenläden oder in Restaurants­-Rechnungen auf Thermopapier haben im Alltag schon längst die herkömmlichen Papierbelege abgelöst. Rechnung ist Rechnung könnte man meinen. Doch unter Umständen können die Ausgaben einige Wochen später nicht gebucht werden können, weil der Aufdruck schlichtweg nicht mehr lesbar ist. Oder schlimmer noch: Die Betriebsprüfung erkennt Jahre später rückwirkend die als Betriebsausgaben gebuchten Kosten ab. Steuernachzahlungen und zu guter letzt noch Zinsfestsetzungen sind die Folge. Lesen Sie hier weiter...

Hinzuschätzungen können teuer werden: Eigenverbrauch des Gastronomen darf Gewinn nicht schmälern

Es ist ganz normal, dass Gastronomen Waren für ihren Privatgebrauch entnehmen oder in der eigenen Gaststätte eine Mahlzeit einnehmen. Doch diese Entnahmen dürfen den betrieblichen Gewinn nicht mindern. Es ist jedoch nicht einfach, jedes Brot, jede Flasche Bier oder jede Mahlzeit exakt aufzuzeichnen. Auch das strikte Trennen von privaten und betrieblichen Einkäufen ist in der Praxis äußerst schwierig. Zur Vereinfachung hat die Finanzverwaltung Pauschbeträge für die privaten Entnahmen festgesetzt, die jährlich angepasst werden.

Schenken kann teuer werden

Alfons Ambros,  ETL ADHOGA-Verbund aus KemptenKleine Geschenke an Geschäftspartner sind in allen Branchen allgemein üblich. Doch diese Geschenke können für Unternehmer teurer werden, als ursprünglich gedacht, denn sie sind nur bis zu einem Wert von insgesamt 35 EUR (netto) pro Jahr und Empfänger als Betriebsausgabe abzugsfähig. Hierbei handelt es sich um eine Freigrenze und nicht um einen Freibetrag, d. h. kostet das Geschenk auch nur einen Euro mehr als 35 EUR, dürfen die gesamten Aufwendungen nicht mehr als Betriebsausgabe abgezogen werden und nicht nur der die 35 EUR übersteigende Betrag.
 

Stolperfallen in der Kassenführung: Die häufigsten Fehler Teil 4

Fehlerhafte Kassenaufzeichnungen führen bei Betriebsprüfungen schnell zu Hinzuschätzungen und beträchtlichen Steuernachzahlungen. Dass gerade die Gastro-Branche, die viel mit Bargeld hantiert,  bei den Prüfern besonders beliebt ist, zeigt der Anstieg derartiger Schätzungen in den letzten Jahren.
In den letzten drei Ausgaben des Hygiene-Newsletters haben wir Ihnen bereits acht der 10 häufigsten Fehler in der Kassenführung vorgestellt.  Komplettiert wird unsere persönliche Top Ten der Stolperfallen mit den Nummern 9 und 10.

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