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Hilft der Desinfektionsstab knick’n’clean gegen Listeriose?

Desinfektionsstab für optimale KühlschrankhygieneDas können wir ganz klar bejahen - geben aber die Einschränkung bei, dass knick´n´clean® nur oberflächlich gegen Erreger wirkt. D.h.: Bakterien, Schimmel, Pilze und Sporen werden auf der Oberfläche der Lebensmittel zu 99,9% eliminiert und somit zerstört. Sollte das Lebensmittel auch im Inneren kontaminiert sein, sind diese (z.B.) Listerien noch aktiv, aber unser Produkt hilft zumindest die Anzahl der Bakterien drastisch zu reduzieren.

Eine Neukontamination von anderen Produkten im Kühlschrank (in Milch, Quark, Joghurt usw.) ist selbstverständlich ausgeschlossen, solange der Stab noch aktiv (gelb) ist.

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Ein paar Infos zu Listeriose:
Die Listeriose ist eine durch Bakterien der Gattung Listeria verursachte Infektionskrankheit, ein Erreger der weltweit vorkommt und hochansteckend ist.

Die Listeriose kommt beim Menschen vor allem bei Schwangeren und deren ungeborenen Kindern, Neugeborenen, bei alten Menschen und bei Menschen mit einer abgeschwächten Immunabwehr vor. Die Zahl der Listeriosen beim Menschen als Folge von Lebensmittelinfektionen – mit teils tödlichem Ausgang – ist in den letzten Jahren in Europa angestiegen. Für die Verbreitung der Erkrankung bei Mensch und Tier spielen vor allem verdorbene und verschmutzte Lebens- beziehungsweise Futtermittel eine Rolle.

Bei Lebensmittelinfektionen treten beim Menschen im Regelfall zunächst Durchfall und Bauchschmerzen auf. Am häufigsten entwickeln sich im weiteren Verlauf bei Mensch und Tier infolge einer Entzündung des Gehirns und der Hirnhäute zentralnervöse Störungen wie Lähmungen, Zittern, Körperfehlstellungen und Benommenheit. Bei Schwangeren und trächtigen Tieren kann es zu Fehlgeburten, Absterben des Fötus oder schweren Neugeboreneninfektionen (Septikämien) kommen.

Listeriose ist in Deutschland seit 2001 sowohl beim Menschen als auch bei Tieren eine meldepflichtige Krankheit (Infektionsschutzgesetz § 7)

Der Erreger
Der Erreger bildet bei Temperaturen über 25 Grad Celsius Geißeln aus und ist dann beweglich. Er wächst auch unter Sauerstoffabschluss (fakultativ anaerob). Listeria monocytogenes ist außerordentlich kälteresistent und vermehrt sich noch bei Kühlschranktemperatur. Darüber hinaus ist es bis zu einem pH-Wert von 4,5 säureresistent und widersteht auch hohen Salzkonzentrationen (wie z.B. in Mettwurst, Teewurst u.ä.).

Verbreitung
Rohmilchkäse ist ein Risikolebensmittel.
Listerien kommen praktisch überall (ubiquitär) vor. Sie gelten als Schmutzkeim und sind besonders in Abwässern, Böden, sowie verunreinigtem Wasser, Lebens- und Futtermitteln verbreitet.

So gut wie jedes mit Erde oder Staub kontaminierte Lebensmittel enthält Listerien, weshalb insbesondere Obst und Gemüse beziehungsweise pflanzliche Futtermittel für die Ansteckung verantwortlich sind. Ausnahmen stellen nur Karotten, Äpfel und Tomaten dar, in denen sich der Erreger nicht hält – Salmonellen u.a. aber schon!

Lebensmittel tierischer Herkunft sind zumeist sekundär kontaminiert, werden also erst bei der Verarbeitung mit Listerien beimpft. Besonders gefährdet sind Rohmilch und Butter. Milchprodukte wie Hartkäse, Joghurt und Quark gelten dagegen als sicher. Die ordnungsgemäße Pasteurisierung tötet Listerien zuverlässig ab. Pasteurisierte Milch kann aber im Haushalt wieder kontaminiert werden, wodurch es auch bei Kühlschranklagerung zu einer Anreicherung mit Listerien kommen kann. Mayonnaise, Geflügelfleisch und kurzgereifte Rohwürste (Teewurst, Mettwurst) sind ebenfalls kritische Lebensmittel. Vor allem auf den Oberflächen von Roh- und Weichkäsen und Salami können sich Listerien vermehren und Kolonien bilden. Da in solchen Fällen nur jene Menschen erkranken, die zufällig ein Stück mit Kolonien verzehren, andere, die das gleiche Lebensmittel auch essen, jedoch nicht, ist die Aufklärung hier besonders schwierig. Bei vakuumverpacktem Räucherlachs wurden Kontaminationsraten von bis zu 50 % festgestellt.

2006 wurden in Deutschland 520 Listeriosefälle beim Menschen registriert. In Deutschland und Österreich starben Ende 2009 sechs Menschen nach dem Verzehr von mit Listerien belasteten Harzer Käse.

Vorbeugung
Die sicherste Prophylaxe vor Lebensmittelinfektionen beim Menschen ist das ausreichende Erhitzen. Gemüse sollte sorgfältig gewaschen und getrennt von rohem Fleisch gelagert werden. Hände, Messer und Flächen sollten nach Kontakt mit rohem Fleisch oder Gemüse gut gewaschen werden. Personen mit erhöhtem Krankheitsrisiko wie Schwangere, Ältere und Schwerkranke sollten rohes Fleisch, rohen Fisch (Lachs), Rohmilch und Rohmilchprodukte wie Rohmilchkäse grundsätzlich meiden und Fertiggerichte kurz vor dem Verzehr noch einmal erhitzen.

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