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Mangelnde Sauberkeit wegen zu wenig freiwilligen Kontrollen in Hamburgs Küchen - Hygieneschulung

mangelnde-sauberkeit-wegen-zu-wenig-freiwilligen-kontrollen-in-hamburgs-kuechenDas „Hamburger Hygienesiegel“, welches Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks schon im Mai 2018 vorgestellt hatte, sollte als freiwilliger Ersatz für eine Hygieneampel nach dänischem Vorbild für mehr Transparenz sorgen. Die Schlussfolgerung nach einem Jahr: Freiwillig tut sich so gut wie gar nichts.
Lediglich 209 Betriebe und damit nur drei Prozent von insgesamt 6900 gastronomischen Betrieben wie Restaurants, Eisdielen, Imbissen und Großkantinen haben sich bis jetzt um die Auszeichnung beworben. Es besteht kaum Interesse an dem Siegel der Senatorin. Diejenigen Betriebe, die sich dennoch bewerben, müssen dann auch noch über ein Jahr auf den Besuch der Behörde warten.
An 79 Betriebe wurde das Siegel bisher nur verliehen, was vor allem an der langen Wartezeit liegt, bis die Lebensmittelkontrolleure in den Bezirken der 209 Restaurants zu Besuch waren.
Die aktuellen Zahlen stammen aus der Senatsantwort auf eine CDU-Anfrage. Der Senat lobt sein freiwilliges Siegel trotz der geringen Resonanz, da das Hamburger Hygienesiegel ein geeignetes Instrument sei, um die Öffentlichkeit am Ergebnis der amtlichen Überprüfung der Lebensmittelhygiene teilhaben zu lassen.

Schwarze Schafe können sich verstecken

Dennis Thering, CDU-Abgeordneter, ist da anderer Meinung. Er kritisiert, dass gerade die schwarzen Schafe bei freiwilligen Siegeln unentdeckt bleiben, da selbstverständlich nur solche Betriebe mitmachen, die absolut hygienisch und sauber arbeiten und sich nichts zu  Schulden kommen lassen. Die Lebensmittelpanscher hingegen kommen nicht an die Öffentlichkeit und der Verbraucher erhält weiterhin keine Informationen, so Dennis Thering.

Fakt ist, dass die Verbraucher ein großes Interesse daran haben zu erfahren, welche Hygienebedingungen in der Küche des eigenen Stammrestaurants oder des Bäckers des Vertrauens herrschen. Hunderte Hamburger verlangen über die Plattform „Top Secret“ Einsicht in die Berichte der Lebensmittelkontrolleure. Eine sichtbare Hygiene-Ampel nach dänischem Vorbild verhindert die Gastro-Lobby bisher auf Bundesebene.

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Internet-Pranger

Derzeit verursachen 2 Plattformen in Kreisen der Gastronomie / Hotellerie, Gemeinschaftsverpflegung und jedem anderen Lebensmittelunternehmen großes Aufsehen. Zum einen handelt es sich hierbei um die staatliche Veröffentlichung von Hygieneverstößen durch die Lebensmittelüberwachungsbehörden der Bundesländer, zum anderen um die Plattform der Nichtregierungsorganisation Foodwatch mit dem Namen „TopfSecret“.

Was ist hierbei der Unterschied und wie sollten Sie damit umgehen, wenn Sie hiervon betroffen sind?

Zunächst werden wir Ihnen den Unterschied der beiden Plattformen erklären und Ihnen Hinweise geben,

was hierbei für Sie zu beachten und evtl. auch vorbeugend zu tun ist.

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