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Schluss mit Heu im Brot - Hygieneschulung

In Österreich wurde ein klares "Nein" gegen getrocknetes Gras (Heu) im Brot ausgesprochenDie Lebensmittelüberwachung geht gegen Vermarktung von Heubrot vor - denn getrocknetes Gras gehört nicht auf den Teller.
In Österreich wurde ein klares "Nein" gegen getrocknetes Gras im Brot ausgesprochen. Ein Erlass des Gesundheitsministeriums, bei dem verkündigt wurde, dass Heu im Brot nichts zu suchen hat, sorgte für Aufruhr. Ausgelöst wurde die ganze Diskussion durch eine Sendung des ORF in der ein Rezept für Heubrot präsentiert wurde. Für die Lebensmittelüberwachung war dies Grund genug, der Sache nachzugehen.
Laut Lebensmittelüberwachung ist Heu normalerweise eine Mischung aus unterschiedlichen Grünpflanzen und als Futtermittel für Tiere vorgesehen. Dementsprechend kann auch nicht ausgeschlossen werden, dass sich in dem Heu Pflanzen befinden, die sich für den menschlichen Verzehr nicht eignen. Aus diesem Grund und weil es natürlich einen diesbezüglichen Erlass des Gesundheitsministeriums gibt, gehört Heu unter keinen Umständen in die Küche.

Vorsicht auch bei Heu-Aroma:

Im Zuge der Diskussion wurde von der Urheberin des Heu-Rezeptes geäußert, dass sie lediglich das Aroma des Heus verwendet hatte. Bei diesem Vorgang wird das Heu mit heißem Wasser übergossen, damit Bakterien abgetötet werden. Im Anschluss wird das Wasser durch ein Tuch filtriert, um Staubpartikel zu entfernen. Dieses Wasser wurde dann verwendet, um den Brotteig zu kneten. Kommerziell ist das nun nicht mehr erlaubt, privat kann jedoch nicht verboten werden, dass Heubrot weiterhin gebacken wird.

Das Verbot gilt nicht nur für das Heu-Brot, sondern auch für den Heu-Käse. Sollte das Heu nämlich nicht aus kontrolliertem Anbau stammen, ist es verboten, den Käse darin zu rollen.

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